März 31, 2026
Was macht gute Teamarbeit aus?
„Was macht gute Teamarbeit aus?“ Diese Frage stelle ich Bewerber:innen oft.
Nicht, weil es die eine richtige Antwort gibt, sondern weil die Antworten viel darüber verraten, wie jemand Zusammenarbeit versteht.
Vor kurzem hat mich jemand zurückgefragt:
„Und woran merkst du das Teamarbeit funktioniert?“
- Verlässlichkeit. Nicht im Sinne von „es gibt keine Fehler“, sondern: Verhalten ist erwartbar.
- Reviews fühlen sich wie Zusammenarbeit an, nicht wie Bewertung.
- „Ich weiß es nicht“ beendet keine Diskussion, sondern beginnt eine gute.
- Probleme werden früh geteilt, nicht erst wenn sie kritisch werden.
- „Projekt-Altlasten“ werden sichtbar gemacht, statt still akzeptiert zu werden.
- Humor ist möglich – auch unter Zeitdruck.
- An Zusagen muss nicht erinnert werden.
- Eine Entscheidung gilt auch morgen noch.
- Ein Review hat Konsequenzen.
- Man kann über die Sache streiten. Unterschiedliche Meinungen sind ok.
- Man fragt nach den Annahmen hinter einer Aussage.
- Man will verstehen, nicht gewinnen.
- Strategische Entscheidungen werden hinterfragt.
- Unklare Aufträge werden zurückgegeben.
- Einschätzungen werden angezweifelt.
- Niemand muss gewinnen. Niemand verliert sein Gesicht.
- Eine Entscheidung beendet die Debatte wirklich.
- Wenn es Probleme gibt, investiert man seine Energie in Lösungen und nicht in die Verteidigung der eigenen Position.
Die Gemeinsamkeit in all diesen Aussagen sehe ich in der Kompetenz im Miteinander.
Teamarbeit bedeutet mehr, als nur Aufgaben zu verteilen.
- Sie bedeutet Unsicherheit auszuhalten,
- Wissen zu teilen,
- Annahmen sichtbar zu machen,
- Feedback geben und annehmen zu können,
- gemeinsam zu denken, statt nebeneinander zu arbeiten
- und ein gemeinsames Arbeitsverständnis zu entwickeln.
Wenn wir Kompetenzen entwickeln wollen und Teams befähigen möchten, kompetent zusammenzuarbeiten, braucht es Wissensaustausch und Erfahrung. Vor allem aber braucht es Menschen, die gemeinsam an etwas arbeiten.
Hartmut von Hentig hat das sehr treffend formuliert:
„Kompetenzbildung ist nicht das Lernen von, sondern das Lernen an etwas.“
Spricht Sie diese Haltung an?
Wir suchen eine:n SW-Entwickler:in für die Zusammenarbeit im Team. Es geht darum, Fragen zu stellen, Entscheidungen nachvollziehen zu wollen, Widersprüche nicht als Konflikt zu verstehen, Wissen zu teilen statt abzusichern und gemeinsam zu lernen.
Kurz: Eine Person mit SW-Entwicklungs- und Teamkompetenz!
Wenn Sie genau das reizt, sollten wir reden.
Für weitere Insights rund um Job und Karriere, folgen Sie uns gerne auch auf TECHSEARCH, Sabine Pötz
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