HR-News
Mag.a (FH) Sabine Pötz

„Generationsvielfalt ist eine Herausforderung für das Recruiting, der man mit Diversitäts-Bewusstheit begegnen muss!“, erklärt Mag. (FH) Sabine Pötz, Recruiting-Expertin von TECHSEARCH, HR-Beraterin für strategische Personalbedarfsplanung und -abdeckung im aktuellen Artikel:

 

September 17, 2019

Die Generationsvielfalt am Arbeitsmarkt: Gen X, Gen Y und Gen Z

Die Digitalisierung und die Globalisierung schreiten voran und verlangen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ebenso wie Unternehmen neue Kompetenzen und Herangehensweisen ab. Der demographische Wandel ist in Gang gekommen, der dazu führt, dass Personal zu einer knappen Ressource geworden ist. Das Konkurrieren um Talente im sogenannten „war of talents“ verlangt, dass Arbeitgeber kreativ denken müssen, um Arbeitskräfte zu gewinnen und in weiterer Folge an das Unternehmen binden zu können.

Es gilt, eine Kultur zu schaffen, in der Interaktion zwischen den Geratonen stattfinden kann, in der sich Menschen unterschiedlichen Alters vermischen können und innerhalb welcher, generationsübergreifende Perspektiven geteilt werden können. Um diese Herausforderung als Unternehmen meistern zu können, gilt es in einem ersten Schritt zu verstehen, durch welche unterschiedlichen Generationen der Arbeitsmarkt geprägt ist.

Damit Ihnen das gelingt, gebe ich hier einen Überblick zu einer weit verbreiteten Einteilung der Generationsdiversität:

  • Babyboomer: Unter diesen Begriff werden Personen aus den besonders geburtenstarken Jahrgängen um die 1950er und 1960er Jahre zusammengefasst, die heute, 2019, folglich kurz vor der Pension stehen, oder nicht mehr erwerbstätig sind.
  • Generation X: Die Gen X ist die Nachfolgegeneration der Babyboomer, also all jene Personen, die in den späten 1960er und in den 1970er Jahren geboren wurden. Diese Personen zählen zu den Digital Immigrants, weil sie den Umgang mit digitalen Technologien als erwachsene Personen aus eigenem Antrieb lernen mussten und im Berufsalltag mit der Digitalisierung konfrontiert wurden.
  • Generation Y: Die Gen Y ist die erste Generation der Digital Natives, also jener Personengruppe, die die Jahrtausendwende, den Internetboom und die Globalisierung in vollen Zügen miterlebt hat. Diese, in den 1980er und frühen 1990er Jahren Geborenen werden auch als Millennials bezeichnet.
  • Generation Z: Die Gen Z ist die zweite Generation der Digital Natives und es werden darunter all jene Personen zusammengefasst, die in den späten 1990er Jahren und in den 2000 Jahren geboren wurden. Es handelt sich dabei um eine Generation, die am Anfang des Erwerbslebens steht oder demnächst in dieses eintritt.

Aktuell sind Sie im Recruiting folglich mit vier verschiedenen Generationen konfrontiert, die sich in ihrem Wertesystem maßgeblich unterscheiden. Recruiting-Strategien sind stets zielgruppenspezifisch zu entwickeln, um den Personalbedarf aus dem heterogenen, immer knapper werdenden Markt decken zu können.

Wie das gelingen kann und wie Sie als Personalist im „war of talents“ erfolgreich sein können, zeige ich Ihnen in meinem nächsten Blogartikel im November. Möchten Sie sich schon jetzt näher mit diesem Thema beschäftigen, freue ich mich, wenn Sie mich kontaktieren!